Das große NASA-Moonbuggy-Race
Es geht los. Am 14.04.2012 is das gorße Rennen. Also wer zugucken will ab 14:30 Uhr deutscher Zeit is Rennbeginn.
LIVESTREAM
Donnerstag, 05.04.2012
Eric. Tim, Tobias
Moonbuggy Team Germany 2 HS 2012
www.spaceeducation.de
Heute ist der erste Tag an dem wir wirklich die ganze Zeit in Huntsville sind. Also geht es als erstes zum Frühstück. Tobias, Tim und Ich sind dort die ersten, aber nach und nach treffen auch die anderen ein.
Nach dem Frühstück hatten wir alle noch ein paar Minuten auf den Zimmern um unsere Sachen zusammen zupacken und noch ein wenig im Internet zu surfen. Danach ging es zum Auto mit welchem wir zur Moonbuggyhalle gefahren sind
Dort haben wir dann einen Zeitplan gemacht und noch einige Sachen besprochen.
Anschließend sind wir losgefahren um ein paar Sehenswürdigkeiten zu betrachten und zwar einen sehr schönen Park in der Innenstadt Huntsvilles waren. Und waren vor einer Halle welche dem deutschen Raketeningenieur Wernher von Braun gewidmet ist. Nach dieser kurzen Sightseingtour geht es auch schon wieder zu unserer Moonbugghalle
In der Moonbuggyhalle angekommen, ging es sofort an das Fortsetzen des Zusammenbaus unseres Buggys, welches im Prinzip schon zu einem Dritteln fertig war. Nach einer Stunde Arbeit stärkten wir uns erst einmal mit ein paar selbstgemachten Sandwiches und es ging weiter. Trotz ein paar technischer Probleme ging alles glatt und wir kamen sehr weit und denken, dass das Buggy schon am nächsten Tag einsatzbereit sein wird.
Nach der Arbeit am Moonbuggy ist ein bisschen Erholung gut. Thomas, der Besitzer unserer Moonbuggy Halle, hat uns zu sich nach Hause eingeladen um uns mal kennen zu lernen.
15 Uhr fahren wir zu Thomas. Alle haben ihre Schwimmsachen dabei, denn wir dürfen in den Pool. Angekommen springen alle gleich in den Pool um uns abzukühlen. Es macht riesen spaß. Nach ein paar Stunden wird es so langsam dunkel. Ein Gewitter zieht auf. Thomas macht trotzdem den Grill an. Wenige Minuten nachdem der Grill an war fängt es an zu regnen. Natürlich Grillen wir weiter. Es gibt lecker Burger. Allen schmeckt es gut, am Ende gibt es noch ein Eis. Gegen 19 Uhr fahren wir zurück ins Hotel. Zwischendurch machen wir noch schnell Halt bei Terry und seinem Sohn Trewis. Terry zeigt uns sein Haus und seine 3 Autos.
Reise in die USA
Tobias Benedikt Meier
Moonbuggy Team 2 HS 2012
www.spaceeducation.de
Huntsville, 02.04.2012
Heute ist der große Tag. Es geht auf nach Huntsville. Das heißt früh aufstehen. Unser Flug geht ja schon 09:25 Uhr. Mein Dad und meine Mom bringen mich und die Koffer zum Flughafen in Leipzig. Eric, Tim und ich fliegen von Leipzig nach München. Der Rest, also Yvonne, Cosma und Michaela, fahren mit dem Zug nach München.
Am Leipziger Flughafen angekommen treffen wir Eric mit seinem Dad und mit Tim. Wir holen uns zuerst unsere Flugkarten. Danach geben wir unsere Koffer ab. Jeder muss Übergepäck bezahlen, weil wir sonst nicht alles mitbekommen würden. 5 Koffer und ein Sperrgepäck. Nachdem diese Sachen erledigt waren gingen wir zur Sicherheitskontrolle. Dort heißt es auch für die Eltern Abschied nehmen. Nachdem wir durch die Sicherheitskontrolle durch waren, bemerkten wir das wir noch über eine Stunde bis zum Boarding. Wir beschlossen uns noch einen Kaffe und ein Buch im Duty Free damit wir was Lustiges zum Lesen haben. Nachdem wir so vertieft in unsere Lustigen Bücher waren, verpassten wir doch fast das Boarding. Wir wurden mit dem Bus zu einem kleinen Flugzeug gebracht. Das Personal war zur Hälfte total unfreundlich. Die andere Hälfte des Personals war sehr nett. Nach einer Stunde Flug erreichten wir den Münchner Flughafen. Dort warten wir jetzt 4 Stunden auf Yvonne, Cosma und Michaela.
4 Stunden später, die drei kommen endlich an. Jetzt können wir endlich den langen Flug angehen. Der Flug von München nach Washington D. C. dauert 8 Stunden. Dies ist eine echt lange Zeit. Im Flieger gibt es nicht so tolle Filme und auch nicht so tolle Musik wie letztes Jahr. Nachdem wir das alles überstanden haben geht es ins Hotel. Leider gibt es nur ein Bett. Das heißt einer muss auf dem Sessel schlafen.
Nächsten Morgen geht es um 6 Uhr wieder los zum nächsten Flug. Leider verschiebt sich unser Flug wegen eines Mechanischen Problems. Nach gut einer Stunde kann es losgehen. Eine Stunde antritt des Fluges kommen wir auch schonwieder an. Ralf holt uns von dort ab.
Wie ich zum Moonbuggy kam
Tobias Benedikt Meier, Moonbuggy Team Germany 2, 2012 High school
International Space Education Institute
www.spaceeducation.de
Leipzig, 29.03.2012
Jetzt geht es wieder los. Wohin?? Natürlich wieder in die USA. Die Belohnung für die ganze Hektik und Stress. Dieses Jahr soll es spannend werden. Ich werde dieses Jahr einer der Fahrer sein. Ich bin schon ganz gespannt wie es dieses Jahr wird. Wie ich dazu kam? Hier ist meine Geschichte:
Wie bin ich zum Moonbuggy gekommen? Das war so: Ich war am „Tag des Handwerks“ im mit einer kleinen Gruppe meiner Schule im BTZ Borsdorf. Dort wurde auch das Moonbuggy vorgestellt.. Das war im September 2010. Sie fragten unsere Klassenlehrerin, ob sie ein paar Schüler in der Klasse hat, die an so etwas Interesse haben. Natürlich suchte sie sich, nach dem sie sich alle aufgeschrieben hatte, 5 Leute raus (weil es nur 5 Fahrkarten gab). Wie es sich rausstellte war ich leider nicht dabei. Ich überlegte mir dann wie ich es hinbekommen könnte doch mitzugehen. Auf einmal fiel mir was ein, was wäre, denn wenn einer Krank werden würde. Dann wäre ja ein Platz wieder frei und so fragte ich ob ich zur Not so einen Anmeldezettel ausfüllen darf, falls einer krank werde. Einen Tag vor der Vorstellung des Moonbuggys, wie durch Zufall, wurde einer der 5 Personen krank. Ich durfte mitgehen.
Der Tag war gekommen, wir fuhren mit dem Zug nach Borsdorf um zum BTZ zu kommen. Dort angekommen wurden wir auch schon empfangen. Wir staunten erst einmal bis wir uns nicht mehr halten konnten und sofort mit dem Moonbuggy fahren mussten. Natürlich durften wir sofort fahren. Wir machten ein Rennen. Wer die schnellste Zeit fährt, der gewann. Jeder durfte so oft wie er wollte. Komischerweise gewann ich. Ich hatte anscheinend schon das richtige Gefühl. Nach dem Rennen kam eine Preisverleihung. Der erste Platz bekam ein Werkzeug-Set.
Nach schon einer Woche traf ich mich mit Herrn Heckel im Space Hotel regelmäßig. So bin ich zum Moonbuggy gekommen. Wir machten dann viele Dinge in der Werkstatt, dem Büro und auch Exkursionen. Im Januar 2011 durfte ich mit nach Moskau zum Geburtstag vom Sputnik-Konstrukteur Koroljow.
Ich habe ein Blog geschrieben. Im April 2011 fuhr ich zum ersten Mal mit nach Huntsville zum Moonbuggy Race der NASA, natürlich erst einmal als Mechaniker. Das war toll.
Nach einem Jahr bin ich sogar soweit das ich ein eigenes Team habe. Wir sind das Moonbuggy Team 2. Ich bin stolz auf meine Teammitglieder. Sie machen alles damit wir rechtzeitig fertig werden. Ich danke euch Jungs. Natürlich bedanke ich mich auch bei meiner Fahrerin die mit mir ein gutes Team ergibt.
Mitglieder: Eric Meinel, Tim Rathmann, Michaela Ebert und natürlich ich.
Probleme am Differenzialgetriebe
Tobias Benedikt Meier und Eric Meinel
Moonbuggy Team Germany 2
www.spaceeducation.de
Leipzig, 16.02.2012
Wir (Tobias und Eric) treffen uns um 10.00 Uhr bei der Bosch-Werkstatt. Julius hatte gesagt dass er auch kommt, war aber noch nicht da. Wir lassen uns davon aber nicht stören und gehen zum Moonbuggy, da noch vieles am Moonbuggy gemacht werden muss.
Als erstes müssen wir den Radsturz am rechten Vorderrad ändern da der Buggy ansonsten krumm steht. Dafür müssen wir im Grunde auch nur eine Schraube etwas weiter raus drehen. Um das aber machen zu können, müssen wir aber noch so einiges abbauen. Wir holen uns einen Hubkran (damit kann man Motoren aus dem Motorraum heben). Zuerst Wollen wir das Rad abbauen damit wir besser an die schrauben kommen, dabei bemerkten wir das wir gar keinen Ringmutterschlüssel haben um die schraube vom Rad zu lösen. Wir haben die Idee Julius anzurufen da er in der näh wohnt und sein Vater mit Fahrrädern zu tun hat. Wie sich herausstellt haben wir glück und sie haben zufällig einen.
Wieder bei Scheil angekommen fangen wir auch gleich an. Wir lösen als erstes die Spurstange von der rechten Fahrzeughälfte. Danach bauen wir die rechte Bremse ab um das Vorderrad abnehmen zu können. Jetzt müssen wir nur noch zwei Schrauben lösen und dann die Vorderachse aus ihrer oberen Befestigung zu ziehen. Jetzt Schrauben wir die obere Stellschraube zwei Umdrehungen weiter raus und hängen alles erst einmal wieder ein, stecken das Rad wieder auf die Achse und lassen den Buggy wieder auf den Boden. Jetzt gucken wir ob der Sturz bei beiden Rädern gleich ist. Natürlich nicht, das bedeutet für uns, dass wir alles wieder auseinander stecken können und die Schraube noch ein wenig raus drehen. Nach dem zweiten Anlauf ist aber alles gut und wir ziehen alle Schrauben wieder fest. Als der Buggy dann wieder auf eigenen Füßen steht, sahen wir dass die Spur ach noch etwas verstellt ist, was wir aber schnell wieder beheben. Dabei sieht Tobias aber, dass die Schrauben, welche das Differentialgetriebe zusammen halten auf einer Seite halb rausgedreht sind und völlig verbogen sind. Wir bauen das Differenzialgetriebe aus und fahren in ISEI. Wir überlegen wie das passiert sein kann.
Fehleranalyse:
Wir finden heraus das das Differenzialgetriebe anscheint nicht sachgemäß zusammengebaut worden ist. Es ist anscheinend zuerst die rechte Seite zusammen geschraubt worden und dann die linke Seite. In dem Differenzialgetriebe ist eine Papierdichtung, die hat siech nach dem festziehen der linken Seite etwas zusammendrücken lassen, dadurch sind auf der rechten Seite die Schrauben wieder etwas locker gewesen . Im Fahrzeug sind starke Vibrationen die die Schrauben auf der rechten Seite, da sie locker waren, noch mehr heraus gedreht haben. Dadurch das sie sich rausgedreht haben sind sie gegen die schrauben die der Getriebebox sind geschlagen.
Erster internationaler NASA-Moonbuggy Wettkampf
Leipziger Radrennbahn wird am 19. August zum Schauplatz künftiger Elite-Ingenieure
Leipzig/SEI, 12. August 2011
Das Moonbuggy wird nicht auf dem Mond fahren, aber es simuliert die Schwierigkeiten eines fordernden Berufslebens an der Spitze von Industrie, Wissenschaft und Handwerk im Verbund mit Begeisterung, Sport und Gesundheit. Am kommenden Wochenende treten 4 internationale Moonbuggy-Teams aus Deutschland, Russland, Indien und Frankreich gegeneinander in Leipzig an und fechten die Meisterschaft der internationalen NASA-Teams aus. Für die inzwischen ohne Hilfsenergie 80 km/h-schnellen liegefahrradähnlichen Fahrzeuge ist die Leipziger Radrennbahn der ideale Austragungsort als Auftakt des Kindernachtrennens am 19. August ab 18 Uhr. Aber dahinter steht noch mehr…
Seit 5 Jahren fährt ein in Leipzig entworfenes Moonbuggy an der Spitze des gleichnamigen NASA-Konstruktionswettbewerbes mit. Es war das erste seiner Art, welches außerhalb der USA entstand. Im vergangenen Jahr gab es einen Weltmeistertitel und in diesem Jahr kamen sogar zwei Fahrzeuge mit Top 4 und 6 Platzierungen hinter dem großen Teich durch das Ziel. In derselben Zeit arrangierten sich bereits 48 Teams aus Indien bei der NASA. Aber kein Team kann mehr als Platz 17 vorweisen. Nicht anders ist es bei Teams von Universitäten und Gymnasien aus Russland, Kanada, Rumänien, Ungarn, Malaysia, Frankreich und anderen Ländern. Bisher konnte keine andere internationale Bildungseinrichtung ihre Schüler und Studenten auf diese hohe Performance in Ethik, Sport und Konstruktionsgeist derart geradlinig einschwören, wie der Leipziger Verein International Space Education Institute e.V.
Sahil Sehgal (22) aus Neu Delhi ist Master für Informationstechnik und folgte sofort dem Ruf zur ersten Internationalen Sommerschule in Leipzig. „Wir müssen weg von der Quantität und hin zur Qualität“ und mit diesem Leitsatz lernte der Inder in Leipzig das Handwerk und die Grundwerte von multidisziplinären Hochleistungsteams. Jewgeni Sakutin (22) kommt aus dem Ural und schloss sein Luft- und Raumfahrtstudium in diesem Jahr in Moskau mit der Bestnote der ganzen Universität ab. Er ist in diesem Sommer bereits zum vierten Mal in Leipzig und sieht es als Verständlichkeit an, hier für sein Land zu lernen und dies an die russische Jugend und Industrie weiterzugeben. Laurence Ponsot (19) lernt in Lyon Ingenieurwesen und schämt sich für ihre Generation, welche in der Hightech-Nation noch kein Ergebnis bei diesem wichtigen Nachwuchswettbewerb einbrachte. „In Leipzig habe ich eine Familie gefunden mit der man alles erreichen kann“.
All diese internationalen Studenten und Schüler, es sind inzwischen 25 Teilnehmer, haben nun ein Ziel: „Wir geben unser Bestes zur ersten internationalen Meisterschaft in Leipzig“. Was aber macht Leipzig so attraktiv? Der Direktor des Marschall Spaceflight Centers der NASA aus den 70ger Jahren, Dr. Eberhard Rees, arbeitete und studierte als junger Mensch in Leipzig. Sein Chef in der Lindenauer Firma Meyer & Weichelt, Dr. Curt Weichelt, gründete den Förderverein der Handelshochschule und förderte somit in der Rezession der 1920ger Jahre junge Talente. Heute ist das Marshall Spaceflightcenter in Huntsville Alabama, der US-Mondraketenstadt und Ort der höchsten Lebensqualität in der USA, Gastgeber des NASA Moonbuggy Races. Der Trägerverein der Leipziger Teilnehmer ist nichts anderes als eine solche Talenteschmiede wie sie Weichelt damals mit Kollegen erdachte.
Vielmehr aber zieht nun auch die Zukunft und die Integrität die jungen Leute nach Leipzig. Das Space-Hotel nahe der ehemaligen „Grünen Schänke“ spendet den kompletten Aufenthalt mit Vollverpflegung für jeden Teilnehmer. Der Trägerverein bietet eine Tüftelwerkstatt, kleine Labore, Lehrkräfte und exklusive Verbindungen rund um den Globus. Im Fachbeirat sind u.a. NASA-Wissenschaftler, die Tochter des Sputnik-Konstrukteurs, Ingenieure und Lehrer allen Alters. Der familiäre Umgang mit den vielzähligen Leipziger Handwerksbetrieben ruht auf gegenseitiger Achtung und Sonne im Herzen. Die offenen Tore der Ausbildungsstätten der Handwerkskammer in Borsdorf, Leipziger Industriebetrieben und seit Kurzen auch dem BMW-Werk geben neben den vielen Exkursionen in das Umland, nach Moskau und in die USA den nötigen Auftrieb. Man spricht untereinander ein sächselndes Englisch mit der jeweiligen Färbung des Herkunftslandes und findet immer eine gemeinsame Sprache. Jeder eingebundene Leipziger hat eine Bringschuld, die er hier gegen lupenreine Integrität und absolutes Teamwork einlöst.
Am meisten profitieren davon die Leipziger und deutschen Schüler. Tobias Meier (15) aus der Mittelschule Portitz, Eric Meinel (15) aus dem Kantgymnasium oder Nadin Rößler aus dem Chemnitzer Goethegymnasium haben ihre Distanz zum internationalen Ingenieurwesen längst überwunden und mischen bereits ganz oben mit. Max Frank (17) hat als erfolgreicher Radsportler zu einem neuen Ziel gefunden: „Der Moonbuggy verdient es als Sport und in der Freizeit etabliert zu werden“.
Im Schatten der Vorbereitung auf diesen NASA-Wettbewerb hat sich ein feingliedriges Betriebspraktikumsprojekt für über 400 Aufgaben entwickelt. Schüler mit Ambitionen zu einem technisch-naturwissenschaftlichen Profil greifen sich gefällige Mikroprojekte heraus und fertigen unter professioneller Anleitung von vereinseigenen Ingenieuren und Handwerksmeistern in Lehrwerkstatt und Betrieb Kleinserienteile für den Moonbuggy, programmieren Softwarepakete, löten Schaltungen oder fertigen Videos, Handbücher und Berichte. Am Ende steht Schaffensfreude und der Ehrgeiz diese selbst hergestellten Elemente nun auch auf internationalem Parkett zu testen. Ein zielgenauer Orientierungsprozess für künftige Berufe entsteht durch die gewonnenen Einblicke. Viele Teilnehmer werden zielstrebiger und organisierter. Das Kultusministerium nahm die Arbeit am Moonbuggy als Prüfungsaufgabe mit in die Liste der „BeLL-fähigen Projekte im Sinne des Freistaates Sachsen“ auf.
Ein ausgewogenes Bewertungsprinzip verführt die Teilnehmer am 19. August 2011 in nur 15 Minuten Auftaktprogramm zu Bestleistungen in Ideenreichtum, Konstruktionstalent, Sport und Strategiedenken. Beginn ist 18 Uhr. Die 4 Fahrzeuge fahren wie bei der Formel 1 gleichzeitig eine Strecke von 1200 m mit je zwei Fahrern im Pedalbetrieb. Im mobilen Mission Control Center auf dem Platz werden per CB-Funk von jedem Fahrzeug hunderte von Sensordaten während des nur etwa 3-4 min andauernden Hochgeschwindigkeitsrennens aufgezeichnet. Die Auswertung, Erkenntnisgewinnung und Umsetzung in die Konstruktion wird die nächsten Monate in Anspruch nehmen. Bis dahin aber wird der beste Moonbuggy-Pilot bei ertönter Nationalhymne seines Herkunftslandes bereits seinen Preis auf dem Siegerpodest in Leipzig empfangen haben.
Große Ziele erfordern auch ein großes Kino – denn es ist unsere Zukunft. Gemeinschaftlicher Dank gilt im voraus allen Mitwirkenden an dieser Meisterschaft, darunter vor allem der Veranstalter des Kindernachtrennens, Frank Fahrzeugbau GmbH.
Infos für Schulen, Eltern und Schüler:
www.spacepass.de
Ralf Heckel, Vorsitzender
Update
Die Schulhomepage samt Blog ist heute aus technischen Gründen auf einen neuen Server umgezogen. Dadurch sollten alle Webseiten schneller angezeigt werden und der Server insgesamt stabiler laufen.
Soweit ich es testen konnte, funktioniert bisher alles Bestens. Sollte doch irgend etwas nicht richtig angezeigt werden, bitte ich um Verständnis und würde mich über eine kurze Mitteilung darüber freuen.
Danke!
Tornado über Huntsville!
Tornado über Huntsville!
Huntsville/Alabama, 4.4.2011
von Ralf Heckel
2 h vor dem Abflug werden wir während der Fahrt zum Flughafen von Sirenen und Radiomeldungen zum Abbiegen gezwungen. Es gibt eine Tornadowarnung mit dem Hinweis, sich sofort von den Fenstern weg und in das tiefst gelegene Geschoß zu begeben. Überall heulen Sirenen. Eine bedrohliche dunkle Front baut sich vor uns auf und schon stürzt auch schon das Wasser vom Himmel. Das 3-Tonnen-schwere Auto wird ordentlich durchgeschüttelt. Die Radiowarnungen betragen exakt unser Gebiet und die geplante Strecke zum Flughafen, also müssen wir runter. Da wir gerade in der Nähe unserer befreundeten Familie Headricks (Boeing) sind, biegen wir schnell auf den Rainbow-Berg ein und fahren zu ihnen. Beide sitzen schon im Keller und sehen sich in ihrem Home-Kino den Tornado auf dem Doppler-Radar an. Es regnet Badewannen.
Nach etwa 15 Minuten hellt es etwas auf und wir befolgen den Hinweis, wenigstens einzuchecken. Schließlich haben wir einen internationalen Flug vor uns. Das Gepäck ist schon am Flughafen und das Wasser sammelt sich bereits auf der Ladefläche von Terry´s Truck. Schnell die Koffer in Sicherheit, bevor wir noch ein Wasserbuggy haben. Wir erfahren am Schalter, dass der Flug nach Detroit nicht stattfindet, wir aber stattdessen über Atlanta geleitet werden. Das ist OK, also checken wir ein und ich bringe den Mietwagen weg. Als ich zurück komme, sind bereits alle Schüler durch den Sicherheitscheck am Gate und ich bin allein mit Yvonne am Schalter.
Da erzählt der Concierge, dass auch das Flugzeug aus Atlanta wegen des Sturms umkehren musste. Wir sind also schon gestrandet bevor wir losflogen.
Nun rollt Plan B an, eine weitere Rettungsmission. Wir erkundigen und über Lodding-Checks der Fluggesellschaft und suchen nach Möglichkeiten. Wir werden umgebucht auf einen Flieger am Folgetag um 10:10 Uhr. Also muss eine Nacht drangehangen werden. Terry redet mit der Lobby des Flughafen-Hotels (Sheraton-Gruppe, 5 Sterne), während ich die Schüler zurückpfeife, um mit Max` I-Pad nach einem günstigen Hotel in der Nähe zu suchen.
Die Schüler sind nun aufgeregt und finden es aber auch spannend.
Schlussendlich können wir einen Rabatt im Sheraton-Hotel erwirken und bekommen die ganze Gruppe in zwei riesigen King-Suites unter. Es sind die letzten beiden Zimmer und jedes kostet uns nur 80 Dollar. Da kommt natürlich Freude auf und wenig später fletzen alle in den riesigen Möbeln. Jetzt sollte unser Flugzeug starten. Stattdessen rollen Wasserwirbel über die Landebahn. Es wird gerade dunkel.
Es wird gerade gemütlich, alle sind eigentlich ganz zufrieden über die Zeitverlängerung und schreiben an den Berichten, als das Fernsehprogramm durch Radiomedlungen und eine Laufschift unterbrochen wird. Wir sollen alle von den Fenstern weggehen und auf den bereits gesichteten Tornado achten. Es gab einen Touchdown und für unser Gebiet werden sie um 20 Uhr erwartet. Es donnert gewaltig, die Scheiben vibrieren und das Wasser drückt durch die geschlossenen Fenster. Nun wird es ernst und die ersten sagen: “Wir müssen alle sterben”. Die Gruppe verzieht sich in das im Inneren und der vom Sturm abgewandten Seite des Hauses und guckt Videos.
Ich tippe gerade diese Zeilen während das Licht der zahlreichen Gewitterblitze durch die zwei verglasten Wände unserer Suite zuckt. Zwei Frachtflugzeuge welche wohl kaum noch Treibstoff haben landen schaukelnd. Es donnert unentwegt und der frisch gebraute Kaffee auf meinem Tisch zeigt immer mal kleine Ringel auf seiner Oberfläche. Das fahle Licht der Schreibtischlampe verbreitet einen warmen Schein im Zimmer. Ich genieße diese Gemütlichkeit zwischen den Gewalten, stets vorbereitet auf mehr mit allem im Gepäck was nötig ist.
Von Anbeginn standen uns Steine im Weg. Im letzten Jahr begann es mit einer Umkehr vor der Aschewolke des isländischen Vulkans. Unlösbar erscheindende Probleme standen materiell, ideell, personell oder formell im Wege. Der Moonbuggy-Hänger brach auf der Russland Tour ab, Visas und Teile fehlten in Huntsville. Der Fahrer durfte nicht mit. Zeit gab es keine mehr. Es gab Menschen die nicht mit- sondern dagegen zogen – auch in der direkten Nähe. Namen zu nennen liegt uns nicht, da jene sich beim Lesen bereits angesprochen fühlen. Alles ist nun klein vor dem Erreichten. Nun tobt da draußen dieser Sturm und überlässt uns ein weiteres Mal allein die Verantwortung über die Gruppe. Wir nehmen es gelassen. Der Tornado verkümmert damit zu einem Ereignis von vielen und kann uns nichts anhaben. Ich glaube es sind nach den Jahren die vielen Wasser mit denen wir bei solchen Projekten gewaschen wurden und dennoch unbeirrt das Ufer fanden. Es ist die unumstößliche Lebenserfahrung unserer Schüler etwas erreich zu haben, was aus der geforderten Härte kein anderer tat.
Wir haben heute unsere Space-Ambassador-Akkreditierung vom neuen Chef des US Space & Rocket Centers bekommen. Man hat Vertrauen zu uns und darauf kommt es an. Wir bringen die Schüler sicher nach Hause, jeden Einzelnen, darauf kann man sich verlassen. Es ist genau diese Herausforderung, die uns Kraft gibt. Und wir wissen inzwischen aus Erfahrung, dass dies niemand in unserem Land toppen kann.
Wenn morgen nicht der ganze Flughafen weg ist, dann landen wir gegen Vormittag/Mittag am Mittwoch in Berlin und freuen uns auch auf die etwas ausführlicheren Berichte der Eltern, Lehrer und Partner dieses Abenteuers. So wie NASA dieses Ereignis jedes Jahr neu durch Befragungen verlängert, würden wir uns über ein selbes Feedback freuen.
Tag 1 beim Moonbuggy-Race
Tobias Benedikt Meier
Moonbuggy Team HS 2011
www.spaceeducation.eu
Tag 1 beim Moonbuggy-Race
Huntsville, 1.4.2011
Heute ist es so weit, der erste Renntag vom Moonbuggy-Race. Alle sind schon ganz aufgeregt. Wie wird es ablaufen, wie wird das Wetter werden, was werden wir für eine Zeit machen und welchen Platz? 5:30 Uhr heißt es Aufstehen um bis um 6 Uhr fertig zum Losfahren zu sein. 6:30 Uhr, wir sind am US Space & Rocket Center angekommen. Jetzt aber schnell das Zelt wieder Hochstellen und den hinteren Sitz etwas fester schrauben, damit er beim aufklappen des Moonbuggys nicht immer zurückfedert.
7:45 Uhr müssen wir auch schon zum Rennen. Wir sind dieses Jahr Startnummer 1. Jetzt sind die Sandhügel und die Hindernisse noch frisch und hoch. Das macht Max etwas Sorge aber er schafft das schon. Nadin schafft das natürlich auch. Sie fahren zur Waage wo alle ihre Moonbuggys am 1. Renntag hinbringen müssen. Sie müssen das Buggy noch zusammenfalten und dann so schnell wie möglich wieder aufklappen und startbereit im Buggy sitzen.
Zurück zur Waage. Die Waage zeigt 166 Pfund an, das sind umgerechnet 80 Kg. Beim Aufklappen brauchen Max und Nadin nur 4 Sekunden. Ein Team hat über 1 Minute gebraucht. Wie schafft man das? Keine Ahnung!!! Wir haben bis jetzt alles gut geschafft. Der Teamleiter vom Huntsville Center for Technologie hat den Mund gar nicht mehr zu bekommen. Er kann es gar nicht fassen. Sein Team hat 6-7 Sekunden gebraucht.
Wir dürfen nun weiter bis zur Startlinie fahren. Letzter Check und dann kann es los gehen. Die Sirene ertönt. Max und Nadin trehten kräftig in die Pedale. Sie kommen gut durch den Kurs und Max ist am Ende sehr erschöpft. Man denkt er stirbt gleich, so doll atmet er. Sie sind eine Zeit von 3:41 Minuten gefahren. Dass heißt wir sind bis jetzt noch erster. Naja wir sind ja auch die ersten die gefahren sind also kann noch niemand anders eine Zeit haben. Das Buggy ist voll mit Sand, die Fahrer sind voll mit Sand und das Kamera-Objektiv ist voll mit Sand. Die Fahrer müssen erst mal sich duschen gehen und Thommy ist müde also gehen sie ins Hotel und schlafen ein bisschen.
Eric und ich machen das Moonbuggy wieder sauber. Dann wird es zum Ganychod umgebaut.
15 Uhr, Thommy steht an der Startlinie. Die Spannung steigt. Wird Thommy Knabe durch den Kurs kommen? Na klar, Thommy ist doch schon mal gefahren. Alle machen Fotos und Videos. Alle aus unserem Team laufen ihm hinterher mit Kameras. Das ist unser nächstes Problem. Wir dürfen nicht Rennen und nicht auf der Strecke laufen. Der Lauf von Thommy sollte nicht gezählt werden deswegen. Seine Zeit ist gut für ihn mit 3:59 Minuten + 2 Strafminuten = 5:59 min. Er ist auf dem 6. Platz. Wir gehen jetzt noch das Buggy wieder umbauen und dann zum Pizza Essen. Die Pizza wird gesponsert von NASA.












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