Go-Kart
Tobias Benedikt Meier
Moonbuggy Team HS 2011
www.spaceeducation.de
27.02.2011
Heute ist Sonntag und heute soll der spaßigste Tag werden. 10.30 ist Abfahrt vom Hotel zum Sax Race Leipzig. Christoph hat heute keine Zeit und Marine muss noch Arbeiten. Das heißt das nur Max, Roman, Jevgeni, Eric und natürlich ich. Wir fahren jetzt 30 Minuten bis dorthin.
Nach 30 Minuten haben wir es erreicht und wir stehen vor dem Gebäude, es sieht gar nicht so groß von außen aus, aber von innen ist es ein Palast. Es hat ein kleines Restaurant und der Rest ist Rennbahn. Im Sommer verläuft die Bahn ein Stück draußen lang und im Winter ist es drinnen. Eine Person bezahlt 12 Euro für 10 Minuten Fahrt. Es macht allen so einen Spaß zu fahren. Eric, Max und ich sind die meiste Zeit nur mit Vollspeed um die Ecken gedriftet. Jetzt wo die 10 Minuten vorbei sind, sind alle ganz traurig, weil es so einen Spaß gemacht hat und wir eigentlich nochmal fahren möchten, aber wir haben nicht mehr genug Geld mit. Somit fahren wir erstmal zurück ins Hotel und freuen uns schon mal aufs nächste mal.
Radtour durch Leipzig
Tobias Benedikt Meier
Moonbuggy Team HS 2011
www.spaceeducation.de
26.02.11
Heute treffen wir, also Max Frank (Fahrer des Moonbuggy),Nadine (Fahrerin des Moonbuggy/Team Germany), Marine (Fahrerin des Moonbuggy/Team Russia), Roman (Fahrer des Moonbuggy/Team Russia), Yevgeny Zakutin (Konstrukteur), Christoph Eibeck (Chef-Mechaniker), Eric Meinel (Mechaniker) und ich, Tobias Meier (Mechaniker), uns im Space-Hotel für eine Fahrradtour durch Leipzig mit anschließender Fotosession.
Gegen 15 Uhr haben wir Mittag gegessen, die restlichen Fahrräder geholt und die sandgestrahlten Moonbuggyteile aus dem Auto geholt. 15 Uhr sind alle Fahrräder zum Start bereit, ein letztes Foto vor Beginn der Tour. LOS GEHTS!!! Max und Nadine fahren das Tandem, Roman das Liegefahrrad, Yevgeny ein normales, genauso wie Marine und ich fahre mit einem Mountain-Bike. Eric geht es heute leider nicht so gut, deshalb fährt er mit Ralf im Auto mit.
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Das erste Ziel ist jetzt erst nochmal das RADHaus um noch ein bisschen Luft auf die Reifen zu bekommen. So jetzt ist wieder Luft auf den Reifen, dann kann es ja jetzt weiter zum nächsten Ziel gehen. Das Ziel heißt UNI-Riese. Vor dem UNI-Riesen gibt einen großen Parkplatz, wo wir die Fotos machen. Ralf sagt uns jetzt, wie wir uns hinstellen sollen und dann heißt es “MOONBUGGY”. Das sagen wir immer statt “CHEESE”. Jetzt wo wir die Fotos fertig haben, fahren wir rüber zum UNI-Riesen, um etwas Kräfte zu Tanken. Es gibt Eis und eine heiße Schokolade. Inzwischen ist es 17 Uhr. Wir müssen jetzt langsam los, weil der Personal Trainer auf uns im Hotel wartet. Wir haben jetzt schon den halben Weg geschafft und Max sagt, er fährt schon mal vor, um den Personal Trainer nicht warten zu lassen.
15 Minuten später. Jetzt sind wir endlich da, wir sind alle total fertig. Bis auf Max, der ist ja Radsportler. Ich spüre schon meine Beine nicht mehr. Wir setzen uns an den Tisch, stellen uns vor und besprechen unseren Trainingsplan. Eine halbe Stunde später, wir essen jetzt Abendbrot und verarbeiten erstmal das Geschehen des Tages.
Neues vom Moonbuggy-Team
Die Nasa hat ein Buggy-Blog eingerichtet. Dort gibt es Neuigkeiten rund um das Moonbuggyrace und über die teilnehmenden Teams, unter anderem auch vom Leipziger Team, zu lesen.
Unser Team werkelt inzwischen fleissig im BTZ Borsdorf am Moonbuggy, wie die folgenden Bilder zeigen.





Besuch beim Rostocker Oberbürgermeister
Tobias Benedikt Meier
Moonbuggy Team HS 2011
www.spaceeducation.de
Besuch beim Rostocker Oberbürgermeister
Rostock, der 29.01.2011
Es ist Sonntag 09:00 Uhr und Zeit sich fertig zu machen, denn zwischen 11 Uhr und 12 Uhr habe ich einen Privat-Termin bei Roland Methling. Er ist der Oberbürgermeister von Rostock. Ich darf dafür sorgen dass wir mit dem Moonbuggy zur Hanse-Sail 2011 dürfen. Herr Heckel hat einen Termin für mich beim Oberbürgermeister in dessen Privatwohnung gemacht und mir einen Brief mitgegeben. Ich bin an diesem Wochenende mit meinen Eltern in Rostock zum Geburtstag meiner Oma.
10:30 Uhr, jetzt fahren wir los um pünktlich da zu sein. Punk 11 Uhr sind wir da. Wir klingeln an seiner Haustür. An der Klingel steht: Methling – privat. Seine Frau macht uns die Tür auf und bittet uns rein. Wir stehen oben im Flur. Ein groß gewachsener Mann in Jackett und Brille begrüßt uns. Es ist Herr Methling. Er sagt: „Bitte setzten sie sich doch.“ Ich kann es nicht fassen: Ich sitze bei einem Oberbürgermeister zu Hause und das obwohl wir uns noch gar nicht kennen! Von Herrn Heckel im Institut weiß ich, dass Herr Methling und er vor 10 Jahren die Idee der Spaceeducation in Deutschland gründeten und seitdem beharrlich ausbauen. Leipziger Raumfahrtschüler werden seitdem in Rostock immer mal als VIP´s zu besonderen Anlässen eingeladen.
Mein Papa und ich, wir erzählen über alles was so in der letzten Zeit am Moonbuggy gemacht wurde und auch wie es in Moskau war. Der Oberbürgermeister hört uns aufmerksam zu und zieht manchmal staunend die Stirn hoch. Manchmal fragt er nach. Wir unterhalten uns 1 Stunde lang und dann kommt der Punkt wo wir die Frage stellen: „Dürfen wir mit dem Moonbuggy und dem Team zur Hanse- Sail kommen?“. Wir geben ihm den Brief vom Institut aus Leipzig. Herr Methling sagt darauf: „Ich würde mich sehr freuen wenn ihr kommen würdet.“ Dann klopft er mir auf die Schulter und begleitet uns nach draußen. Er entschuldigt sich beim Verabschieden, weil er bereits zu einem nächsten Termin muss.
Somit habe ich meine erste Aufgabe in Sachen Marketing für das Projekt erfolgreich beendet. Es war leichter als ich mir vorher ausgemalt hatte. Herr Methling ist sehr nett. So habe ich mir einen Oberbürgermeister schon immer vorgestellt. Nun kenne ich einen persönlich! Mal sehen ob das in Leipzig auch bald so sein wird?
Nun müssen wir sehen, was es da noch alles für Vorbereitungen zu erledigen gibt. Ich freue mich schon darauf. Zur Hanse-Sail kommen im Sommer jährlich über 1 Million Menschen. Es ist das Fest des Nordens!






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