Reise nach Huntsville/Alabama/USA
Tobias Benedikt Meier
Moonbuggy Team HS 2011
www.spaceeducation.eu
Reise nach Huntsville/Alabama/USA
Leipzig/Huntsville 26.03.2011
05:30 Uhr ist aufstehen ist angesagt. Heute ist der große Tag. Es geht in die USA. Bis dahin muss erst noch sich gewaschen und die restlichen Sachen eingepackt werden. Danach gibt es etwas zu Essen. Ein Brötchen und das was noch so rein passt.
Es ist 08:00 Uhr, es geht los nach Berlin Tegel, wo unser Flugzeug startet. Roman und Evgeniy müssen leider noch in Deutschland bleiben, weil sie ihre Visa noch nicht haben. Herr Eibeck fährt noch mit seinem Auto einige Leute von uns. Wir fahren jetzt 2 Stunden bis nach Berlin Tegel. Jetzt sind wir da und müssen einchecken. Man muss auf SB-Automaten einchecken. Wir geben danach unsere Koffer noch schnell ab und dann kann es für die erste Gruppe in die Sicherheitskontrolle gehen.
Die erste Gruppe besteht aus: Eric, Thommy, Nadine, Max, Marine und mir. Das Flugzeug ist pünktlich da. Es 10:50 Uhr, wir können in das Flugzeug einsteigen. Jetzt steht ein 1-stündiger Flug an. Im Flugzeug gibt es etwas zu Trinken und ein paar Kekse. Amsterdam ist erreicht. Jetzt haben wir 2 Stunden Zeit um etwas zu essen. Wir entscheiden uns für McDonalds. Wir bemerken beim Essen der Burger, dass sie anders schmecken. Sie schmecken nicht so wie in Deutschland. Nach dem Essen haben wir jetzt noch ein bisschen Zeit für Berichte.
Inzwischen ist es 15:00 Uhr, wir haben schon eingecheckt für den nächsten Flug und alle anderen Sicherheitskontrollen überstanden. Wir sitzen jetzt schon im Flugzeug. Dieser Flug dauert etwas länger als davor, denn wir Fliegen 8 Stunden.
Was soll man denn da die ganze Zeit machen? Fragten wir uns. Naja unsere Frage beantwortete sich im Flieger. Das Flugzeug hat 9 Sitze pro Reihe und 2 Gänge. An jedem Sitz ist ein Fernseher. Hoffentlich kommen gute Filme. Es gibt echt viel zur Auswahl. Es gibt TV Sendungen, Musik aller Art, Filme, Spiele, usw. Bei den TV Sendungen gibt es z.B. „Two and a half Men“ und „Die Simpsons“, bei der Musik gibt es Radio und die neusten Alben von Musikern, bei den Filmen gibt es „The sozial Network oder RED“.
Im Flugzeug gibt es jede Menge zu Essen. Die meiste Zeit haben Nadin, Eric und ich mit Filme gucken und Musik hören verbracht. Die andere Zeit haben wir verschlafen. Nach 8 Stunden Flug haben wir Atlanta erreicht. Jetzt, wo wir aus dem Flugzeug gehen stellt man fest, dass der Körper vom vielen Essen schon selber Übergepäck hat.
Jetzt sind wieder Sicherheitskontrollen an der Reihe. Die erste ist die Grenze der USA jedenfalls für uns. Bei der Sicherheitskontrolle muss man seine Finger scannen und den Pass kontrollieren lassen. Nach den anderen Kontrollen müssen wir jetzt nur noch zur U-Bahn gehen. Die U-Bahn ist eine selbstfahrende Bahn die sehr modern aussieht. Die Haltestellen sehen auch stylisch aus. Sie haben mehrere Türen im Abstand von ca. 3 Metern und sehen so aus wie elektrische Einkaufstüren. Die Türen sind wie das Metall und die Fensterscheiben in eine Wand eingebaut. Sie öffnen mit den Türen der stehenden U-Bahn synchron. So kann man nicht auf den Bahnsteig fallen.
Wir fahren mit der U-Bahn ca. 2 Minuten bis wir aussteigen. Jetzt haben Ralf und Yvonne erstmal Hunger und holen sich etwas zu Essen. Alle anderen haben keinen Hunger, weil es eigentlich genug im Flugzeug gab.
Der letzte Flug geht von Atlanta zur gewünschten Stadt Huntsville. Das Flugzeug verspätet sich etwas und dann fällt es doch aus. Sie haben den Flug wegen Gewitter gestrichen. Das nächste Flugzeug kommt aber schon in einer Stunde. Es ist nur ein kleines Flugzeug. Nadin, Eric, Thommy, Max, Marine und ich sitzen in der letzten Reihe des Flugzeuges. Das Flugzeug ist nicht groß, nein es ist eher klein. Das ist ein großer Unterschied zum letzten Flieger über dem Atlantik. Naja aber für eine Stunde wird es wohl reichen. Vom Flug selbst habe ich nichts mitbekommen. Den habe ich verschlafen – obwohl es wohl ganz schön im Gewitter geschaukelt haben soll.
Am Flughafen von Huntsville angekommen wartet auch schon ein Freund von Ralf. Er heißt Terry. Terry hat einen schönen großen Truck, also keine große Zugmaschine sondern so einen Pick-UP der mehr ein Truck ist als ein Pick-UP. Die sitze im Truck sind so weich das man gar nicht mehr aufstehen möchte. Alle Koffer auf den Truck und dann schnell los, denn es donnert schon und wir haben keine Plane mit, um die Koffer abzudecken. Ralf sagt es reicht auch ohne, weil es aufgehört hat zu regnen.
Aber so wie es der gute Wille will, fängt es nach einer Minute an zu Regnen. Wer den Regenguss den USA kennt, der weiß wie es den Koffern danach ging. Es kommt einem so vor, als wenn 1000 Liter in einer Sekunde runter kommen. Komischerweise hörte es auf zu regnen als wir ausstiegen. So schnell die Moonbuggy Koffer in die Werkstatt und dann wieder ins Auto, bzw. in den Truck hinein. Ich glaub es nicht, sofort als wir die Türen des Trucks zu gemacht haben, fing es wieder an so zu regnen. Es ist echt ein verrücktes Land.
Im Hotel, das LaQuinta heißt, müssen wir erst mal die Koffer auf auf Nässe kontrollieren. Bei Thommy ist der Regen leider durch den Koffer gekommen. In meinen Koffer ist anscheinend nichts reingekommen, bis auf einen kleinen Tropfen. Der Tropfen hat sich auf der USA TODAY nieder gelassen. Man haben die in den USA viel zu berichten. Die Zeitungen, z.B. die NEW YORK TIMES ist ca. 1 cm dick.
LVZ-Bericht
Heute erschien in der Leipziger Volkszeitung auf Seite 20 ein Artikel über die Reise des Teams des International Spaceeducation Instituts nach Rußland:
Schüler auf den Spuren der Kosmonautik
Leipziger Institut organisiert Raumfahrt-Bildungstour nach Moskau
Am Dienstag sind sie in Richtung Moskau abgehoben und morgen werden sie wieder auf heimatlichem Boden landen – zwei Schüler, die als Mitglieder des Leipziger International Space Education Institute (Isei) bei der Mission die Kosmostechnik hautnah erleben.
Das Programm in der russischen Hauptstadt ist für den 14-jährigen Tobias Meier und den 15-jährigen Christoph Eibeck dicht gedrängt. Tobias nutzt die wenigen ruhigen Momente, um im Online-Tagebuch seine Eindrücke zu schildern. “Ich schreibe meist abends meine Berichte, es sind unglaubliche Tage, die wir hier verbringen”, lässt der Mittelschüler aus Portitz wissen, der in seiner Freizeit am Leipziger Isei aktiv ist und dort zum so genannten Moonbuggy-Team gehört, das innovative Tretfahrzeuge konstruiert und baut. Auch Christoph, der Brandiser Gymnasiast, macht in der Moonbuggy-Mannschaft mit.
Isei-Vereinschef Ralf Heckel, der seit vielen Jahren enge Kontakte zur US-amerikanischen Nasa und zur russischen Raumfahrtbehörde pflegt, hat den Moskau-Trip organisiert und ist stolz auf die beiden Jungs, mit denen er vor Ort auf den Spuren der Kosmonautik wandelt. “Sie beweisen Durchhaltevermögen, treten souverän auf, sind wissensdurstig”, mailt Heckel an die LVZ. Hinter ihnen liegen bereits Besuche des Moskauer Raumfahrtmuseums und der Raketenschmiede Energija, in die normalerweise nur Firmenmitarbeiter kommen.
Doch für die Isei-Truppe gab es eine Sondererlaubnis, so öffneten sich die Tore. “Es ist ein tolles Gefühl, als ,very important person’ behandelt zu werden”, heißt es in einem Tagebucheintrag von Tobias. In dem Unternehmen “sehen wir fantastische Sachen – etwa die Duplikate von jener Rakete, mit der Juri Gagarin vor 50 Jahren als erster Mensch in Weltall flog, und von der Mir-Raumstation”. Zu Gast waren Heckel und die Schüler auch schon bei Natalja Koroljowa, der Tochter des legendären sowjetischen Raketenentwicklers Sergej Koroljow.
Ein Highlight hatte Heckel gestern auf die Tagesordnung gesetzt – eine Stippvisite beim Moskauer Institut für biomedizinische Forschung, wo derzeit das Langzeitexperiment Mars 500 läuft. Simuliert wird dabei ein bemannter Flug zum Roten Planeten und zurück. Zurück für die Isei-Expeditionäre geht es morgen. In den kommenden Winterferien soll dann weiter fleißig am Moonbuggy gewerkelt werden, Ende März muss es einsatzbereit sein.
Denn dann steht für einige Institutsmitstreiter die nächste große Reise an – zur Moonbuggy-Race im US-amerikanischen Huntsville. Bereits zum vierten Mal will das Isei bei diesem Nasa-Wettbewerb mit einem zweisitzigen Gefährt ins Rennen gehen und an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Eingefahren wurden bei dem im Space-Rocket-Park ausgetragenen Wettkampf schon mehrere Preise. 2010 strampelten die Isei-Piloten bei den Schülerteams am schnellsten mit ihrem vierrädrigen Moonbuggy namens Ganymed über den mit zahlreichen Hindernissen bestückten Parcours.
Mario Beck



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