Koroljow

Tobias und Hündin Strelka

Nach dem anstrengenden Vortag zum Geburtstag Koroljows gab es heute wieder einen ereignisreichen Raumfahrt-Tag für Tobias Meier und Christoph Eibeck. Beide sind nun infiziert von all den Raumfahrzeugen, welche im Museum des Raumschiffherstellers Energia zu sehen waren. So erschrak Tobias sehr, als ihn beim genauen Hinsehen in eine kleine Kapsel zwei Augen einer Hündin anzwinkerten. Es war eine Puppe des ersten lebenwesens im All, Laika.

Tobias Meier und Hündin Strelka

Heute gab’s nun im Museum der Kosmonautik in Moskau die Gelegenheit, sich alles in Ruhe anzusehen. Am Eingang empfing der Kosmonaut Alexander Lasutkin (MIR) die Gruppe und unterhielt sich mit den Schülern. Dann lud er die Gruppe in das Museum ein. Gleich zu Beginn standen zwei Hunde in einer Glasvitrine. Es waren die originalen Körper der Hündinnen Belka und Strelka. Strelka hatte es Tobias angetan. Er musste sie genau untersuchen.

Der Tag führte durch die komplette russische Raumfahrt und einige Bereiche der US-Raumfahrt. Viele Raumschiffe wurden bestiegen, erklärt und fotografiert. Tobias war begeistert von der Tatsache, dass Raketentriebwerke auch eine Turbopumpe besitzen. So etwas kennt er aus LKW-Motoren. Er sieht alles sehr praktisch.

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Christoph Eibeck ist eher der Wissenschaftler. Er macht sich schweigend viele Notizen und fragt hin und wieder, wenn er die Erklärungen in russisch oder englisch nicht versteht. Sehr schnell begreift er Zusammenhänge, die in verschiedenen Gesprächen an verschiedenen Orten gemacht wurden. Sogar die vielen russischen Namen der Wissenschaftler lernt Christoph recht schnell auseinander zu halten. Die Technik und ihre wissenschaftlichen Experimente interessieren ihn sehr – mit dem dazu nötigen geschichtlichen Hintergrund ist er bereits erstaunlich gut ausgerüstet.

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Nach etwa 3 Stunden wurde es Zeit das Museum zu verlassen, denn es wartete bereite der nächste Höhepunkt: die Einladung der Tochter Koroljows. Mit einigen Minuten Verspätung gab es eine private Führung durch das Zimmer ihres Vaters. Dort befinden sich alle persönlichen Dinge des Lebens ihres Vaters und viele Auszeichnungen. Sogar ein Lunochod-Rad war zu finden. Eine weitere Stunde lauschten beide mit einer beneidenswerten Aufmerksamkeit den Ausführungen der Professorin.

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Dann gab es Abendessen in der Wohnstube. Gerade noch gestern versammelten sich im selben Raum etwa 30 handverlesene russische Raumfahrtwissenschaftler. Nun sind die Schüler dort. Cosma tobt bereits seit einer Stunde mit der Urenkelin Lena. Auf dem Tisch stehen russische Leckereien und ein schmackhaftes Abendbrot. Es wird viel erzählt. Gegen 20 Uhr ist der Tag dann zu Ende. Morgen fahren wir mit dem Zug zu der Urururenkelin von Ziolkowski.

Fotos:
Museum der Kosmonauten
http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625691467245/

Zu Hause bei Koroljows
http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625817045162/

Die Moskauer Metro
http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625691317633/

Ralf Heckel,
principal

Sergei Pawlowitsch Koroljows 104. Geburtstag

Tobias  Benedikt Meier
Moonbuggy Team HS 2011
www.spaceeducation.de

Sergei Pawlowitsch Koroljows 104. Geburtstag

Jetzt klingelt der Wecker, nach 3 Stunden Schlaf heißt es wieder Aufstehen. Es ist jetzt 05:45 Uhr. Wir müssen uns fertig machen für den 104. Geburtstag von Sergei Pawlowitsch Koroljow. Er war der Chefkonstrukteur der russischen Raumfahrt. Seine Raumschiffe brachten Gagarin in das Weltall und fliegen noch heute internationale Crews auf die Raumstation ISS. Um pünktlich bei der Wohnung von seiner Tochter Natalja Koroljowa zu sein, müssen wir mindestens 06:45  vom Oasis Hostel losgehen. Wir fahren mit der Metro.

Jetzt müssen wir nur noch auf den Bus warten, der uns in die Stadt „Koroljow“ bringt. 07:25 Uhr, noch ein Foto und dann ab in den warmen Bus. 07:55 Uhr, erster Halt: Museum der Firma RKK Energia. In dieses Museum darf sonst keiner rein nur mit Sondererlaubnis. Polizei steht am Eingang der Firma. Man macht uns ein Tor auf.

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Die Raumschiffe hier sind sehr spektakulär und einzigartig. Es war ein unglaubliches Gefühl so wie ein VIP zu sein. Ich sehe hier Sachen die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Zum Beispiel den Hund Laika, Sojus-Apollo oder die Raumstation MIR die wir auch betreten dürfen. Nun was ist das? Ich habe gerade unter der MIR eine Raumfahrtdusche gefunden. Einige Minuten später ist es für die jungen russischen Ingenieure so weit, sie bekommen ihre Auszeichnung (Diplom). 11:30 Uhr, das Geblitze von allen Seiten wird stärker. Mehr und mehr Fotographen kommen und wollen uns mit die Kosmonauten und  die ganze Familie Koroljow fotografieren.

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12:05 Uhr, nun nehmen sich alle ihre Kamera und laufen zum Bus, um zum nächsten Zielpunkt zu gelangen. Der nächste Punkt ist innerhalb der Firma eine riesige Rakete. Es ist die Gagarinrakete „Wostok“, die Herr Koroljow gebaut hat. Dort legen alle Blumen an seiner Gedenktafel ab. Wir sind noch zu drei anderen Denkmälern gefahren. Dort haben wir auch wieder Blumen abgelegt. Jetzt fängt das spiel von vorne an. Blitze hier, Blitze dort wo man auch hinguckt immer schön Lächeln. Als vorletztes sind wir zu Koroljows alter Wohnung gefahren. Es liegt in der kleinen Stadt Koroljow.

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Zum Schluß werden wir noch zum “ROTEN PLATZ” gefahren. Dort gehen wir jetzt zu Koroljows Grab. Etwa 10 Minuten später. Noch ein mal Blumen auf die Gräber von Gagarin und Koroljow und dann geht es auch schon wieder nach Hause. Es kamen immer mehr Leute. Ralf und Yvonne gehen mit der Traube aus VIP-Leuten, Ingenieuren und verdienten Menschen weiter. Für uns ist diese Reise hier am Roten Platz zu Ende. Wir haben aber einen Begleiter und nun Zeit für ein Mittagessen und eine Stadtbesichtigung von Moskau.

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Am Abend schreibe ich meinen Bericht, da ich Angst habe, alles morgen zu vergessen. Es war ein unglaublicher Tag.

Links:

Koroljows 104. Geburtstag:
www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625682878525/

Zu Gast beim Raumschiffhersteller RKK Energia:
www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625687129379/
 
Mit Polizei-Eskorte als Delegationsmitglieder durch Moskau:
www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625812812214/

An der Kremlmauer am Grab von Gagarin und Koroljow:
www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625687153557/
 
Moskau bei Nacht:
www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157625687157867/